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Herzlich willkommenin Eschbach

Gemeindeentwicklung

"Eschbach weiter denken"

Ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) ist ein strategisches Planungsinstrument für Städte und Gemeinden, um ihre zukünftige Entwicklung systematisch und nachhaltig zu gestalten. Es bildet die Grundlage für politische Entscheidungen, Investitionen und Projekte in der Gemeinde. Ein GEK ermöglicht der Gemeinde damit, geplant und zielgerichtet zu handeln - statt nur auf aktuelle Probleme zu reagieren. Es umfasst verschiedene Themen, wie beispielsweise Wohnen und Bauen, Infrastruktur, Wirtschaft, Freizeit und Kultur oder die Daseinsvorsorge. 

Gemeindeentwicklungskonzept Eschbach (PDF-Dokument, 9,08 MB, 29.08.2025)

Gebietsbezogenes, integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) (PDF-Dokument, 8,55 MB, 29.08.2025)

Aktionsplan des Gemeindeentwicklungskonzeptes Eschbach Pdf (PDF-Dokument, 508,87 KB, 22.07.2025)

Ergebnisse der Bürgerumfrage (PDF-Dokument, 9,29 MB, 22.07.2025)

Weitere Informationen zum GEK "Eschbach weiter denken" finden Sie hier

... mehr erfahren über das Gemeindeentwicklungskonzept Eschbach

Am 26. September 2024 fand im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts eine Bürgerwerkstatt in Eschbach statt. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger sowie 15 Kinder der 4. Klasse der Rappoltsteiner Grundschule nahmen an der Veranstaltung teil, um sich aktiv in die Zukunftsplanung ihres Ortes einzubringen. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam die Herausforderungen zu diskutieren, vor denen Eschbach steht, und Lösungen sowie Maßnahmen zu erarbeiten.

Kinderbeteiligung als Startpunkt
Die Veranstaltung begann mit einer Präsentation der Kinder der Rappoltsteiner Grundschule, die die Ergebnisse ihrer eigenen Ortserkundung vorstellten. Sie wünschten sich unter anderem sicherere Radwege und mehr Verkehrsspiegel, aber auch Verbesserungen auf den Spielplätzen und am Bolzplatz. Auch die Verschönerung von öffentlichen Plätzen und die bessere Sichtbarkeit des Jugendzentrums wurden angeregt. Diese Vorschläge zeigten eindrucksvoll, wie wichtig es ist, die Perspektiven der jungen Generation frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

Handlungsfelder für die Gemeindeentwicklung
Anschließend präsentierten Matthias Weber von der KommunalKonzept Sanierungsgesellschaft und Dr. Jutta Breitschwerd vom Institut für kommunikatives Handeln die wichtigsten Ergebnisse der bisherigen Bürgerbeteiligung sowie die städtebaulichen Analysen. Dabei wurden folgende Schwerpunkte für die weitere Entwicklung Eschbachs definiert:

  • Städtebauliche Entwicklung: Wie kann die Aufenthaltsqualität gesteigert und neuer Wohnraum geschaffen werden?
  • Straßenraum und Verkehr: Welche Maßnahmen sind notwendig, um Verkehrsbelastungen zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen?
  • Soziale Infrastruktur und Nahversorgung: Welche Angebote fehlen, und wie kann die Versorgung im Ort langfristig gesichert werden?

Bürgerdiskussion in Arbeitsgruppen
In moderierten Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmenden anschließend die Gelegenheit, konkrete Entwicklungsthemen zu diskutieren und eigene Ideen einzubringen. Dabei wurden zahlreiche Vorschläge erarbeitet, die nun in die weitere Planung einfließen werden:

  • Aufwertung des Pfarrhaus-Areals: Hier wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger eine sinnvolle Nutzung, beispielsweise als Seniorenwohnen, Begegnungsstätte oder auch als Zentrum für Nahversorgung.
  • Mehr Aufenthaltsqualität durch Dorfbach und Grünflächen: Der Dorfbach könnte als öffentlich zugänglicher Treffpunkt gestaltet werden. Auch der Wunsch nach einem Bouleplatz und zusätzlichen Sitzbänken wurde mehrfach geäußert.
  • Verkehrsberuhigung und Schulwegsicherung: Um die Sicherheit im Ort zu erhöhen, wurden unter anderem die Einführung einer durchgängigen Tempo-30-Zone, der Bau von Kreisverkehren und der Einsatz von Pförtner-Ampeln vorgeschlagen.
  • Verbesserung der Radwege: Besonders der Ausbau des Radwegs Richtung Tunsel und eine bessere Beleuchtung entlang des Mottenwegs wurden thematisiert.
  • Stärkung der Nahversorgung: Die Einrichtung eines Markttages oder eines genossenschaftlichen Ladens sowie die Ergänzung durch Selbstbedienungsautomaten standen im Fokus der Diskussion.
  • Erweiterung der sozialen Infrastruktur: Die Einrichtung einer Tagespflege im Pfarrhaus, die Förderung des Ehrenamts und die Schaffung eines Jugendtreffs ohne Vereinsbindung waren weitere Themen.

Ergebnisse werden weiter bearbeitet
Die während der Bürgerwerkstatt gesammelten Ideen und Anregungen werden nun vom Gemeinderat weiter diskutiert und in die weitere Planung einbezogen. Bürgermeisterin Sarah Michaelis dankte allen Teilnehmenden für ihr Engagement und die vielen wertvollen Vorschläge: „Ihr Einsatz zeigt, wie groß das Interesse an der Zukunft unseres Ortes ist. Gemeinsam können wir Eschbach zu einem noch lebenswerteren Ort entwickeln.“

Ein besonderer Dank gilt den Kindern der Rappoltsteiner Grundschule, deren Perspektiven eine wertvolle Bereicherung für das Gemeindeentwicklungskonzept darstellen.

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